Die Athleten des KVBW haben im Jahre 2015 an die erfolgreiche Meisterschaft von Hamburg 2014 anknüpfen können und errangen folgende Medaillen: 21 x Gold, 13 x Silber und 17 x Bronze
Und in der LSV-Punktwertung für den Nachwuchsbereich (Jugend / Junioren), die für die Zuteilung der Mittel des LSV entscheidend ist, haben wir einen weiteren Allzeit-Bestwert aufgestellt, was den mittleren Punktwert pro Rennen angeht.

In der Leistungsklasse (betreut von Detlef Hofmann-Damen und Karl Hauck-Herren) fehlten uns diesmal einige Nationalmannschaftsfahrer (Verena Hantl, Max Lemke teilweise). Dafür gab Carolin Leonhardt (Mannheim) nach langer Verletzungspause ein erfolgversprechendes Comeback.

Deutsche Meister wurden Cathrin Dürr (Karlsruhe, C1 200m) sowie beide K4 (200m mit C.Leonhardt, S.Volz, M.Neher und K.Schenk und 500m mit (S.Volz, C.Leonhardt, S.Brüßler und M.Neher). Im K1 500m konnte Carolin Leonhardt mit Silber hinter Tina Dietze (Leipzig) glänzen und im K1 über 1000m gab es drei Medaillen: Silber für Sarah Brüßler und zeitgleich Bronze für Isabel Friedt und Margret Neher (alle Karlsruhe). Im K2 200m holte Sabine Volz mit Kimberley Schenk (Karlsruhe) die Silbermedaille und im K2 500m mit C.Leonhardt die Bronzene. Auch für die Canadierfahrerinnen gab es noch eine Medaille: Bronze für Cathrin Dürr und Franziska Matt (beide Karlsruhe) über 500m im C2.

Bei der Herren-LK war mit Felix Landes (Neckarsulm) nur ein Fahrer der Nationalmannschaft am Start. Max Lemke (Mannheim) war nach seiner Krankheit, die ihn die WM-Teilnahme gekostet hatte, nur am letzten Wettkampftag im K4 über 200m im Einsatz. Dort erkämpfte er sich aber immerhin zusammen mit den Friedrichshäflern Niklas Böhme, Jürgen Schüle und Martin Breitbarth die einzige Medaille der Herren Leistungsklasse (3.Platz hinter Potsdam und NRW).

Die Damen Junioren (betreut von Ralf Straub) trugen mit je 6 Goldmedaillen sowie einmal Silber und Bronze entscheidend zur Gesamtbilanz bei. Herausragend dabei die Nationalmannschaftfahrerin Carola Schmidt (Karlsruhe), die 5 Titel holte, davon drei im K1 (500m, 1000m und Langstrecke). Beide Siege im K4 gingen nach BaWü: Über 200m mit Carola Schmidt und den Jugendfahrerinnen Greta Köszeghi (Böckingen), Kim Riedle (Karlsruhe) und Cassandra Jhonson (Mannheim) und über 500m ersetze Katinka Hofmann (Karlsruhe) Greta Köszeghi. Auch im K2 200m setzten mit Katinka Hofmann und Kim Riedle die zwei Nationalmannschaftsfahrerinnen der Rheinbrüder ein Ausrufezeichen und gewannen bei den Juniorinnen vor den ebenfalls Jugendlichen Greta Köszeghi und Cassandra Jhonson. Auch im K1 200m konnte Kim Riedle mit dem 2.Platz ihre Stärke bei den älteren zeigen.

Die Disziplingruppe der Herren Junioren (betreut von Volker Lambeck und Werner Vogt) konnte vor allem in den Sprintentscheidungen überzeugen. Im K4 gewannen Yannick Höldtke, Moritz Aldag (beide Karlsruhe), Tim Müller (Mannheim) und Fabian Käding (Meddernisch) souverän die Goldmedaille. Und auch im K2 machten diese vier den Sieg unter sich aus. Es gewannen Käding-Höldtke vor Müller-Aldag. Mit der Bronzemedaille im Einer krönte sich Yannick Höldtke zum Sprinterkönig. Eine überraschende Bronzemedaille gab es für den K2 1000m mit Tim Frait (Karlsruhe) und Jannik Peters (Meddernisch). Unser Nationalmannschaftsfahrer Yannik Pflugfelder (Heilbronn) musste der langen Saison etwas Tribut zollen, belegte aber vor allem in den Einern hervorragende Plätze (4. LS, 6. 500m und 1000m, 7. 200m).

Bei der weiblichen Jugend (betreut von Maren Knebel), die wie schon erwähnt, auch noch bei den Juniorinnen starteten, überzeugten vor allem die beiden Nationalmannschaftsfahrerinnen Kim Riedle (5 Gold, 2 Silber, 1 Bronze) und Katinka Hofmann (6 Gold, 2 Silber) (beide Karlsruhe) sowie Greta Köszeghi (Böckingen) und Cassandra Jhonson (Mannheim). Im Einer über 200m gab es einen dreifachen BaWü-Erfolg mit Greta Köszeghi, Kim Riedle und Cassandra Jhonson. Im Einer über 500m siegte Katinka Hofmann souverän und auch im K1 über 1000m gab es eine Medaille: Bronze für Clarissa Eichhöfer (Karlsruhe). In den Zweiern dominierten die BaWü-Mädels ebenfalls:   Gold für Köszeghi-Jhonson vor Hofmann-Riedle über 200m und in umgekehrter Reihenfolge über 500m! Und über die Langstrecke gab es gar einen Dreifacherfolg der Zweier: Hofmann- Vanessa Born (Mannheim) vor Jhonson- Noreen Zingraff (Mannheim) und Riedle- Anna-Marie Speck (Karlsruhe).

Und bei der Stärke dieser Gruppe ist es nicht verwunderlich, dass auch der Sieg im K4 über 500m nach Baden-Württemberg ging, in der Besetzung Hofmann-Riedle-Köszeghi-Jhonson holten die jungen Damen auch hier Gold.

Die Nachwuchssportler im Canadierbereich (betreut von Genadyi Vorobyov) zeigten, dass sie in den letzten Jahren viel dazu gelernt haben. Sophie Speck war ja schon letztes Jahr erfolgreich und gewann auch in diesem Jahr Gold im C1 über 200m in der Jugend. Über 500m gab es noch Silber und zusammen mit Celine Karrer (Karlsruhe) Bronze im C2. Für alle überraschen holte Maya Miller (Karlsruhe) in der Schülerklasse zwei Medaillen: im C1 über 200m und mit Lisa Neureuther (Karlsruhe) im C2 über 500m. Besonders stolz sind wir über die erstmalige Teilnahme eines C8 im Nachwuchsbereich! Auch wenn wir noch weit von den Medaillen entfernt waren, zeigt sich hier doch, dass in Zukunft auch bei den Canadiern mit BaWü zu rechnen ist!

Bei der männlichen Jugend (betreut von Nico Malcher) ragte Dominik Greguric (MA-Sandhofen) heraus, der zwei Medaillen holte. Über 200m wurde er Deutscher Meister und über 500m Dritter.

Mit dieser Leistung konnte er sich, genau wie Cassandra Jhonson, für die Jugend-Nationalmannschaft qualifizieren, die die Olympic Hope Games in Bydgoszcz (Polen) bestreiten werden.

Pauline Zetzmann und Alisa Gashi (beide Karlsruhe) waren mit Siegen im K2 500m und über die Langstrecke die erfolgreichste Schüler-Fahrerin für das Kanuteam Baden-Württemberg (betreut von Anka Hofmann und Franziska Matt). Im Kanumehrkampf holte Pauline noch Bronze. Eine weitere Silbermedaille holte der K4 über die Langstrecke mit Katja Marschall (Heilbronn), Maike Haase, Jolande Teuber und Lara-Luise Coressel (alle Karlsruhe).

Nachdem sie im Vorjahr noch ohne Medaille blieben waren, errangen die männlichen Schüler-A (betreut von Volker Jung) zwei Medaillen. In der Besetzung Norman Kessler (Karlsruhe), Tobias Mai (Heilbronn), Adrian Ragwitz (Karlsruhe) und David Möntenich (Meddernisch) gewannen sie Silber auf der Langstrecke. Und im Kanumehrkampf der 13jährigen Jungs wurde Jakob Timmel (Heidelberg) deutscher Vizemeister.

Die genannten betreuenden Trainer möchten sich auf diesem Wege bei allen ehrenamtlichen Trainern, Eltern und Unterstützern bedanken, ohne die die gesamte Fahrt- und Verpflegungslogistik für knapp 200 Personen unmöglich zu organisieren wäre!

Auf ein Neues in Brandenburg 2016!

Bericht: Volker Lambeck

 

 

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Christoph Baum
Referent für Kanurennsport

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