Kanufreestyle

Zum Freestylen, Trampolinspringen und Pizza-Essen traf sich am 03.11.2013 gegen 11 Uhr das Freestyle-Team Baden-Württemberg auf der Slalomstrecke im elsässischen Sélestat. Sélestat, auch Schlettstadt, genannt ist nicht nur durch seine humanistische Fakultät bekannt, sondern gilt auch als Geburtsort des Weihnachtsbaums.

Bei kaltem Wetter und einem zu hohen Wasserstand begrüßte Hewo die rund 20 Kanuten. Am fast abgesoffenen Spot wurden alte und neue Moves trainiert. Ob Spin, Cartweehle, Loops oder Mc Nasty wurde alles von den Sportlern abgerufen.

Der alle zwei Jahre stattfindende Euro-Cup der Kanu-Freestyler machte dieses Jahr Halt in Plattling, Prag und in Cunovo in der Slowakei an der Grenze zu Ungarn.

Drei Spot, die nicht miteinander zu vergleichen waren:
Forderte Plattling, bedingt durch den sehr hohen Wasserstand, das Beherrschen von Wellenmoves, war in Prag die Kraft und in Cunovo die Technik gefragt.

Eigentlich optimal, um den Besten der jeweiligen Klasse zu küren. 20 Freestyler aus Baden-Württemberg stellten sich dieser enormen Herausforderung. 

 

Fast 1.000 Kilometer Donau abwärts hinter der slowakischen Hauptstadt Bratislava und wenige Kilometer vor der ungarischen Grenze befindet sich auf der Höhe von Conova eine der besten Wildwasserkanäle in Europa. Im Bereich einer Wehranlage entstand hier auf 600 Meter eine Wildwasserstrecke mit traumhaften Kehrwässern, Walzen und Wellen zum freestylen.

Nach Passau und Prag war dies die dritte Station beim Eurocup der Kanufreestyler.

Mit einem kleinen aber schlagkräftigen Team waren die Kanufreestyler vom Team BaWü am Start.

Um sich optimal auf den Wettkampf vorzubereiten, reisten die meisten der Teammitglieder schon einige Tage vor dem Wettkampf an.

Leider war in diesem Jahr der Wasserstand verändert, so dass viele Boote schon im Training zu Bruch gingen.

 

Vergangenes Wochenende gab es seit Jahren mal wieder ein Münchenrodeo bei strahlendem Sonnenschein! Nach zwei Jahren mit Dauerregen meinte es Petrus dieses Mal gut mit den Walzenfahren am Flossländekanal.

Die Theo-Bock-Walze wurde dieses Jahr mit neuen Abweisern optimiert und versprach spannende Läufe. Traditionell werden die Wettkämpfe in München im Sessionsystem ausgefahren. Das bedeutet: jeder Heat, bestehend aus fünf Fahren, bekommt zusammen zehn Minuten Zeit. In einer festgelegten Reihenfolge darf jeder Teilnehmer so oft in die Walze einfahren, wie er kann. Maximal 30 Sekunden am Stück darf er dann seine Tricks zeigen, wobei jede Figur max. zweimal gewertet wird.

 

Am letzten Montag wurde die Weltmeisterschaft mit einer Athleten-Parade durch Bryson City offiziell eröffnet, die in einer Tanz- und Brauchtumsvorführung der Cherokees mündete. Abgerundet wurde der Abend mit der Kayak Big Air Show und anschließendem Brauhaus-Besuch, bevor es mit dem Shuttlebus zurück ins NOC Basecamp ging.

In der darauffolgenden Woche maßen sich die Freestyler aus Baden-Württemberg mit der Weltelite.

 

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Kontakt - Kanufreestyle

Helmut Wolf
Referent für Kanufreestyle

E-Mail: freestyle@kanu-bw.de

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