SiegerbildWaghalsig fliegen die Kanuten durch die Luft oder drehen gekonnt sportliche Figuren um die eigene Achse, und dies in einem Freestyle-Kanu! Sehenswerte Tricks und blitzschnelle Kombinationen begeisterten das Publikum bei den Deutschen Freestyle-Meisterschaften am 21. September in München. Nach den Wettkämpfen in NRW und Niedersachsen war zum Finale die bayrische Hauptstadt das Ziel aller guten deutschen Kanu-Freestyler.
Auf der Floßlände in München fand der letzte und entscheidende Lauf für die Deutsche Meisterschaft im Wildwasser Kanu-Freestyle statt. Masse und Klasse bewiesen die Freestyler vom Team BaWü bei allen Läufen zur Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr. Mit 25 Startern waren die Freestyler vom Team BaWü der am stärksten vertretene Landesverband in der Wettkampfserie. Mit dem zwölfjährigen Wolf Gress und dem Teamsenior Helmut Wolff kamen sowohl der jüngste als auch der älteste Paddler aus Baden-Württemberg. Mit Anne Hübner, Emma Schuck, Leon Bast und Helmut Wolff standen gleich vier Sportler bei der Siegerehrung auf dem ersten Platz nach den drei Wettkämpfen. Für Podestplätze reichte es für die Mannheimer Johanna Denke, Jonas Belouadi, Eric Linsel (KSR-SW), Hannes Seider vom PC Illingen und Max Kolbinger (KSC-Villingen).

Mit der KG Neckarau auf dem zweiten und dem KSC-Villingen auf dem dritten Platz gelang gleich zwei Vereinsmannschaften der Sprung auf das umkämpfte Podest in der Mannschaftswertung.
Mit diesen Ergebnissen waren die Sportler vom Team KV-BW das erfolgreichste Team in Deutschland. Sicherlich auch nicht zuletzt der konsequenten Trainingsarbeit wegen.
Neben dem täglichen Kraft-, Ausdauer- und Flachwassertraining zu Hause, trafen sich die Teamfahrer an fast jedem Wochenende zum gemeinsamen Teamtraining im In- und Ausland.
Um die Psyche zu stärken, wurden zur Vorbereitung zehn Wettkämpfe in sieben Ländern bestritten. Auch hier bewiesen die Teamfahrer Nervenstärke und belegten immer Spitzenplätze.

Diese Leistung ist umso größer einzureihen, wenn man bedenkt, dass es in Baden-Württemberg kein einziger geeigneter Trainingsspot gibt und daher immer zum Training weite Anfahrten in Kauf genommen werden müssen.

1000 x Danke muss auch dem Verband gesagt werden, ohne diese tolle Unterstützung wären diese Erfolge nicht möglich gewesen.

Der nächste Wettkampf fürs Team werden die Hurrley-Classics in England sein.

Bericht und Bild: Jürgen Bast, KSR Südwest
 

Kontakt - Kanufreestyle

Helmut Wolf
Referent für Kanufreestyle

E-Mail: freestyle@kanu-bw.de

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