Krebspestbefall führt zur Sperrung der Kirchheimer Lauter

Aufgrund des Krebspestbefalls durch eine exotische Krebsart sind die Bestände der heimischen Fluss- und Edelkrebse im Bereich der Kirchheiner Lauter bedroht.

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Damit die deutsche Nachwuchselite den Anschluss an die Spitze nicht abreißen lässt, rief der Cheftrainer Nachwuchs des Deutschen Kanu-Verbands (DKV), Detlef Hofmann, seine Schützlinge unter der warmen Sonne Portugals im historischen Bergbauort Mina de São Domingos zusammen.

Aus Karlsruhe waren mit Katinka Hofmann, Greta Köszeghy, Xenia Jost, Jan Bechtold, Saeid Fazloula und Simon Krautloher gleich sechs Athleten/innen im Südosten Portugals dabei.

Die beiden letztgenannten haben zwar das zarte U23 Alter schon überschritten, durften aber trotzdem aus unterschiedlichsten Gründen mitfahren.

Fazloula, weil er durch seinen Flüchtlings-Status die EU nicht verlassen darf und dadurch nicht mit der A-Nationalmannschaft ins parallel stattfindende Trainingslager nach Florida fliegen durfte.

„Das Saisonziel von Saeid ist eindeutig, sich wieder für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren und daher war es ihm sehr wichtig, in einer Trainingsgruppe mit den Nachwuchs-Bundeskaderathleten in wärmeren Gefilden seinen spezifischen Umfang zu steigern.“, so Hofmann, der seinen Schützling zu Hause auch weiterhin bei Behördengängen unterstützt.

Krautloher durfte mit, da er ansonsten als einziger Karlsruher alleine ohne Trainingspartner am Rheinhafen hätte bleiben müssen. Kurzerhand hatten Hofmann und der Karlsruher U23-Bundestrainer, Ralf Straub, daher die Karlsruher-Canadierhoffnung als Selbstzahler mitgenommen.

Der Studierenden WM-Teilnehmer von 2018, Jan Bechtold, versuchte auf dem örtlichen, malerischen See den Anschluss an die U23-Bundeskaderkollegen wieder herzustellen. Insbesondere das Training in der Gruppe mit den starken Athleten aus Dresden und Potsdam wollte der sympathische Karlsruher für sich nutzen.

Die Karlsruher Rheinschwestern Jost und Hofmann hatten sich bereits im letzten Jahr bei den U23 Europameisterschaften gut präsentieren können, Köszeghy, die Vize-Weltmeisterin bei den Junioren ist, steht nun im ersten Jahr auch in der Leistungsklasse bereit. Die drei fühlten sich wohl in der jungen U23 Damen-Mannschaft. „Man kennt sich ja schon ein bisschen und es macht Spaß, zusammen zu trainieren!“, berichtete Jost. Bei optimalen Bedingungen, mit Temperaturen um die 20 Grad und wenig Wind, trugen auch die äußeren Bedingungen zur guten Stimmung bei. „Eigentlich liegt der Schwerpunkt darauf, die Grundlagenausdauer zu steigern, aber wir tasteten uns hier auch langsam an Wettkampf-Belastungen ran.“, erklärte die U23 EM-Siebte, Katinka Hofmann, wenige Tage vor der Rückreise.

Für ihren Heimtrainer Ralf Straub brechen nach dem Trainingslager mit der Nachwuchsmannschaft spannende Zeiten an. Ihm wird dieses Jahr eine besondere Ehre zuteil: Straub soll für die A-Nationalmannschaft in einem „K2-Projekt“ zusammen mit Damentrainer Kay Vesely international schlagkräftige Damen-Zweierkajaks formieren. Hintergrund ist, dass in Tokio 2020 zum ersten Mal zwei Zweierkajaks einer Nation im olympischen Wettkampf antreten können, hier möchte der DKV stark aufgestellt sein. Glückwünsche wollte der zurückhaltende Trainer jedoch nicht annehmen. „Das ist ein kniffliges Unterfangen. Da stehen acht bis zehn potenzielle Damen Schlange.“ Ein Händchen für einen guten K2 hat Straub schon häufig bewiesen, denn in den letzten vier Jahren konnte er bei den jeweiligen U23 Weltmeisterschaften im olympischen Zweierkajak über 500 Meter, in völlig unterschiedlichen Zusammensetzungen, zweimal Gold und einmal Silber gewinnen.

Unabhängig von speziellen Erwartungen an die Saison 2019 reiste der DKV-Cheftrainer Nachwuchs, Detlef Hofmann, mit einem guten Gefühl zurück in die Heimat. „Um diese Jahreszeit ist es vor allem immer wichtig, dass die Athleten gesund bleiben. Zwei Monate vor der ersten Nationalen Qualifikation ist das auch für den Kopf extrem wichtig!“
Ob er in Mina de São Domingos schon einen Nachwuchsfahrer oder eine Nachwuchsfahrerin gesichtet hat, die 2019 den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffen kann? Dazu wollte sich der Chefcoach nicht äußern, nur so viel verriet er: „Ich habe einen guten Eindruck gewonnen. Ich denke, fast alle haben sich entsprechend gut weiterentwickelt. Wer in diesem Jahr in die deutsche Spitze vordringen wird, werden wir aber erst auf den nationalen Qualifikationen sehen und bis dahin ist auch noch ein wenig Zeit.“

Text und Bild: Martina Tirolf

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