Ulm, 19. Juli 2026: Der Endlauf der baden-württembergischen Meisterschaften im Kanuslalom lockte Mitte Juli Athleten und Zuschauer nach Ulm.
Nach den umfangreichen Bauarbeiten im Vorjahr war die anspruchsvolle Wildwasserstrecke den Kanuten zwar bereits vertraut, bot aber dennoch wieder beste Bedingungen für packende Duelle auf dem Wasser.
Für eine echte Premiere sorgte in diesem Jahr der erstmalige Einsatz des professionellen Zeitmesssystems Siwidata, das für präzise Ergebnisse und eine noch professionellere Wettkampfatmosphäre sorgte.
Die Veranstaltung hätte zeitlich kaum besser liegen können: Eingebettet in das Ulmer Schwörwochenende erlebten Sportler und Fans nicht nur hochkarätigen Wassersport, sondern konnten am Abend zuvor die stimmungsvolle Lichterserenade auf der Donau bestaunen.
Entsprechend begeistert zeigte sich Veranstaltungsleiter Manuel Lohrmann vom ausrichtenden Verein Ulmer Paddler:
»Der Ablauf lief absolut reibungslos! Ein riesiges Dankeschön geht an unser gesamtes Team und natürlich an unseren Sponsor, das Donaubad Ulm, ohne dessen Unterstützung dieses Event nicht möglich gewesen wäre.«
Insgesamt gingen in diesem Jahr 99 Starterinnen und Starter an den Start, von denen 64 in die offizielle Wertung der baden-württembergischen Meisterschaften einflossen. Vergeben wurden insgesamt 19 Einzeltitel (inklusive der Nachwuchsklasse U6) sowie 5 Mannschaftstitel.
Die Medaillenverteilung der Vereine:
- Kanuclub Elzwelle Waldkirch: 12 Titel
- Kanuclub Bietigheim: 8 Titel
- Ulmer Paddler: 3 Titel
- WSC Ketsch: 1 Titel
Bei der anschließenden Siegerehrung zeichneten Landestrainer Frank Schweikert und Ressortleiterin Tine Richter die strahlenden Gewinner aus. Neben den begehrten Meisterschaftsnadeln gab es zur Freude aller Beteiligten auch süße Belohnungen in Form von Gummibärchen.
Ausruhen? Fehlanzeige! Bereits am darauffolgenden Wochenende sahen sich viele der Sportlerinnen und Sportler beim Bietigheimer Parallelslalom wieder. Dieses spannende, neuartige Wettkampfformat bewies einmal mehr, wie vielseitig der Kanusport ist – denn hier kamen nicht nur die Leistungssportler voll auf ihre Kosten, sondern auch alle Hobbypaddler hatten riesigen Spaß!
Text: Tine Richter
Bild. Lena Maxeiner